Angry Road Lyrics Video

Angry Road Lyrics Video

Eine Idee entsteht

Mitte Oktober war es soweit; warum nicht ein “Angry Road Lyrics Video” erstellen? Zufällig stolperte ich in youTube über ein Lyrics Video einer Rockband. Texte rund um eine Schaufensterpuppe arrangiert – sehr gelungen! Nachdem ich ja kaum über die Mittel zu einem “großen Video” verfüge suchte ich nach einer Möglichkeit, einen ähnlichen Weg zu gehen. So stieß ich auf die aktuelle Version von “Blender“, welches kostenfrei im Internet zum Download bereit liegt und arbeitete mich ein. Mächtiges Werkzeug!!!

Welchen Song soll ich nehmen?

Vielleicht erscheint es ein wenig pragmatisch – aber von den Songs der 2019er Scheibe “Jørg – Angry Road” erschien mir der Titelsong am Besten für ein Lyrics Video geeignet. Erstens ist er sehr kurz, wird also nicht langweilig. Zweitens hat der Song echte Power und Geschwindigkeit. Mein beratendes Umfeld ist von dem Titel sehr angetan. Also los – Lyrics Video basteln!

Einarbeitungsphase

Es dauerte ca. drei Wochen bis ich die Handhabung halbwegs im Griff hatte. Echt wirkende Materialien wie Hauswände (sog. Bum Maps) und Asphaltstraße, Volumennebel auf den Lichtern etc. kosteten echt Nerven! Ich war mehr als einmal kurz davor aufzugeben. Auf halber Strecke hatte ich dann die Ausleuchtung meiner Straßenszene ruiniert und musste nochmal von vorne anfangen.

Letzlich muss ich sagen dass sich die Arbeit gelohnt hat. Sechs Wochen jede freie Minute programmiert, Materialien gesucht, Kamerawinkel ausprobiert und Funktionen gelernt. Überzeugt Euch selbst, hier das ANGRY ROAD LYRICS VIDEO:

Jørg – Angry Road Lyrics Video

So nebenbei …

So nebenbei bei der Arbeit zum Angry Road Lyrics Video hatte ich noch die Idee, ich könne mein “Jörg – Plectrum” ja vielleicht als animierten Bühnenbackdrop in Szene setzen. In Verbindung mit dem Original – “Angry Road” CD Hintergrund von Kai Kinscher ergibt das ein sehr gelungenes Feature. Bim Auftritt in “Eddys Rock Club” in München konnten wir es mit seinem Beamer ausprobieren!

Jörgs blaues Plectrum auf dem tiefrot-schwarzen Hintergrund der Skyline mit Brücke von der Angry Road CD
Jørg – Plectrum. Animierter Bühnenhintergrund für Beamer bei Live Acts. Blender 2.8

Jørg in Riga, Lettland

Poster #vflive in Riga

Jørg in Riga …?

02.08.2019: Jørg steht live einsam und allein auf der “Origo Summer Stage” in Riga :-).
Wie es dazu kam?
Das war so: Seit vielen Monaten bin ich bei PA74 mit meinen Songs unter Vertrag. Alessandro Porcella (PA74) und Victoria Moro (Ginger Soul) sind Initiatoren des bekannten “#VFlive” Events, welches junge Talente und Newcomer auf internationale Bühnen bringt. So fanden im Rahmen des #VFLIVE Veranstaltungen in Lettland, Bulgarien und Italien statt. Zur Abschlußveranstaltung in Riga wurde ich dann von den beiden eingeladen, ein Akustik-Set mit 30 Minuten darzubieten. Bei der Gelegenheit würde ich dann einen großen Teil der “PA74 Family” dort in Lettland kennenlernen.

Die Zeit läuft …


Gleich nach dem Eintreffen am 01.08.2019 am Flughafen in Riga gab es einen kleinen Dämpfer: Wir (meine Freundin Karin und meine Wenigkeit) waren gezwungen, ein Standard-Taxi vom Flughafen zum Radiosender zu nehmen, was uns für die ca. 10km eine saftige Rechnung in Höhe von 58€ einbrachte!!! Ging aber leider nicht anders, da die anderen Künstler bereits in der Radiosendung “on Air” vertreten waren.
Auf Empfehlung hatten wir per Telefon einen speziellen Taxidienst angerufen, der aber auf sich warten ließ. Und ich muss leider gestehen dass die Kommunikation übers Handy auf Englisch mit russischem Akzent für mich fast unmöglich war …

Der Radiosender

Nachdem die freundliche Taxifahrerin bezahlt und alle Koffer und Taschen in den 2. Stock geschleppt waren, ging es hinein ins Sendestudio. Wider erwarten sind die Räume dort ziemlich groß angelegt und sehr umfangreich – eine komplette Etage eben. Nachdem wir wortwörtlich beim Öffnen der Studiotür direkt in die Sendung platzten, musste es schnell gehen: Meinen kleinen Blackstar Amp auf den Tisch gestellt, die Gitarre ausgepackt und losgesungen. Puuh, das war knapp – hat aber prima funktioniert. 🙂 Die Moderatorin Simona Letova war super drauf und hat sehr viel Positives übermittelt. Die Ansagen selbst waren natürlich in russischer Sprache, aber wie sich dann herausstellte war die Hälfte des anwesenden Trupps von PA74 aus Italien – die haben ebenso kein Wort verstanden 🙂
So kam es, dass ich mich total gestresst und mit ausgetrocknetem Hals mit meiner Resonatorgitarre in Radio PIK FM wiederfand; Jørg live in Riga mit “Sheee’s a womaaaaan …” so schallte es über den Äther … 🙂

Die ORIGO SUMMER STAGE

Die Unterkunft im “Baltic Hostel” war … ähem … super gelegen, nämlich direkt gegenüber des Origo-Platzes, direkt über Mc Donald’s. Auf dem Platz selbst befindet sich ein großes Einkaufszentrum und einen Bahnhof. Vorbildlicherweise ist der Platz selber von historischen Fotos dominiert und blitzsauber.
Mittendrauf, an der Straßenseite Richtung Gebäude die schnuckelige Bühne, die dann am Tag des Auftritts mit 12 HK-Aktivboxen und dazugehörigem Digitalmixer ausgestattet wurde. Die 2 Mixer-Jungs waren kompetent und auf Zack, der Sound richtig gut. Obwohl die Location akustisch eher als schwierig einzustufen war …

Der Auftritt in Riga


Am nächsten Tag um 18 Uhr ging’s dann live auf der ORIGO SUMMER STAGE los: Zuerst die “kleinen Künstler” aus den vorangegangenen #VFLIVE – Events, dann wurde bunt durchgemischt. “Hidden Wolf” aus Italy mit einem eher rockigen Rap-Mix in atemberaubend schneller Ausübung der intalienischen Sprache , DJ Dany & Levent Rihan mit einem Pop-Gesangsmix der auf jeder Pop-Bühne seinen Platz finden könnte (italiano), Carlo “Kamal” Bonomelli mit seinen wortgewandten Balladen (italienisch) und irgendwann mittendrin Jørg mit einer halben Stunde. Drei Blues-Stücke mit der Resonatorgitarre, darunter auch “Best Days of my life” und drei Stücke mit KAMAL’s Akustikgitarre. Kam prima an, obwohl die wenigsten auch nur ein Wort von mir verstanden haben konnten 🙂
Für mich war es ein toller Kontrast zum Set mit der Band.

Das Highlight


Das Highlight meiner Darbietung war dann die Ballade “Close my eyes forever“. Zusammen mit meinem Schützling Luiza aus Daugavpils (Lettland) live in Riga auf die Bühne gebracht. Das Stück kam so richtig gut an, und wir sind gerade dabei, eine Studioversion des Songs zur weltweiten Veröffentlichung vorzubereiten. Voraussichtlich zur Weihnachtsszeit 2019! Luiza wurde von ihrer reizenden und kompetenten Gesangslehrerin ALISA MAY gecoached und nach Riga begleitet. Mädels, hervorragende Arbeit. Das hat sich gelohnt!

Am Abend nach dem Auftritt traf sich der “harte Kern” noch auf ein Bier in der wundervoll belebten Altstadt-Kneipenmeile um ein paar Worte zu wechseln und diverse Verbrüderungen vorzunehmen. Leider viel zu kurz, denn unser Flugzeug startete bereits um 5.40 Uhr, sodaß der lustige Karaoke-Abend ganz klar an die italienischen Jungs ging …

Fazit


Das ist also die Geschichte “Jørg live in Riga”. Facebook strotzt nur so von Videos dieses Events und ein paar schöne Fotos sind unten in der Galerie. Bestimmt ergibt sich noch der eine oder andere Event daraus. In Bulgarien, Italien oder Lettland. Das war’s wert … 🙂
Vielen Dank an Victoria Moro (Ginger Soul), Alessandro Porcella (PA74) und Simona Letova (PIK 100 FM).

Jørg auf der Intakt Livebühne

Jørg - Angry Road Premiere

Am 03.05. war der Tag der Wahrheit gekommen; das offizielle CD-Release-Konzert in Pfaffenhofen zur “Jørg – Angry Road” Premiere zwischen all den altbekannten Gesichtern. Ich hatte erwartet, es würde deutlich schwieriger sein zwischen dem Gitarrenlehrer Jörg, den ja alle dort mehr oder weniger kennen, und der “Kunstfigur Jørg und ‘Angry Road” umzuschalten. Denn man ist ja doch durchaus befangen wenn man plötzlich den “Rockstar” gibt. Aber es gelang schon im ersten Moment – the Show begins – die ersten Takte starte ich alleine mit der Resonator-Gitarre. Bluesigen Klänge ließen uns alle vom ersten Moment an in das ANGRY ROAD Programm eintauchen.

Prima Sound beim Intakt

Der Sound muss erwartungsgemäß ziemlich gut gewesen sein (danke, Michael!!!) obwohl es wohl kleinere Probleme mit den Funkstrecken gab. Von etwaigen Ausfällen war jedoch nichts zu bemerken (was ja bei einer Premiere gern mal passiert).
Zum ersten Mal live lieferten wir uns Battles auf der Bühne. Optisch wie akustisch konnten wir alles geben. Unser Publikum war überaus begeistert und ließ sich auch auf Mitsing- und Mitklatsch-Aufforderungen ein, ein paar unserer CDs wechselten den Besitzer. Großartig, und das zur Jørg – Angry Road Premiere!

Hut ab!

Zu erwähnen wäre noch ein toller Zeitungsartikel im Pfaffenhofener Kurier mit der Überschrift “Hut ab”. Die Schreiberin Birgit Schmid war uns wohl durchaus wohlgeneigt. “Da viele seiner Schüler im Publikum saßen, ging Jörg Klein als Gitarren-Profi auf diese ebenso persönlich ein wie auf seine Bandkollegen, mit denen er sich sehr zum Gaudium des Publikums spontane Battles lieferte …” oder auch “Besonders unterhaltsam und sympathisch kamen vor allem seine Geschichten zur Entstehung der einzelnen Lieder an, wie beispielsweise “In the middle of nowhere”, das am rumänischen Flughafen in Sibiu entstand …” als auch “Doch egal, ob sanft oder hart, ob Rock oder Blues, die Bandmitglieder zogen ihre Zuhörer sowohl gemeinsamen als auch als Solisten in ihren Bann. ”
Danke auch dafür, eine perfekte Jørg – Angry Road Premiere !!!
Vielen Dank, Pfaffenhofen. Bis bald, zur nächsten CD Release!

Jørg in der Aby Stage Bar, Romania

Jørg Aby Stage Bar 2019

Samstag. 20.04.2019: Wir starteten gegen Mittag aus Dragasani in Richtung Ramnicu Valcea. Wieder eine malerische Strecke wie am Vortag mit dem Bus, allerdings mit weitaus weniger Verkehr auf der Straße. Somit waren wir auch wirklich überpünktlich am Veranstaltungsort, der Aby Stage Bar. Besagte Bar gehört dem Veranstalter des Brezoi Blues Festival (Mihai Razvan Mugescu), und wir wurden dort freundlichst empfangen.
Ein Teil des Equipments war vor Ort vorhanden (die meisten Schlagzeugparts, Gitarren- und Bassbox), und so kümmerte sich Marius (unser rumänischer Basser) um die Becken und eine Snare. Er wohnt ja schließlich in der Stadt, und nach dem Aufbau auf der geräumigen Bühne mit anschließendem Soundcheck (alles superprofessionell) hatten wir genügend Zeit, um ein paar Häuser weiter zum Essen zu gehen.
Marius fuhr derweil nach Hause, wohl um eine Mütze Schlaf zu bekommen. Der Ärmste hatte mit seiner rumänischen RIDE ON BAND am Donnerstag einen Auftritt in Bukarest (3h Fahrt) und musste Freitags arbeiten, bevor er uns “einsammelte”. 2h Schlaf waren dann doch ein bisserl mager …

Jetzt hieß es warten. 21 Uhr … hm … wir warten noch auf Gäste …
Dann gings los. 40 zahlende Gäste für eine bis Dato unbekannte deutsche Band waren auch für Mihai eine positive Überraschung. Und es ging auch wieder so richtig ab.
Jørg startet mit seiner Resonatorgitarre und begrüßt unterm “Dudeln” jeden Gast persönlich, was die Laune schonmal prinzipiell bei allen Beteiligten deutlich hebt. Auf der Bühne angekommen beginnen die ersten Takte von “Best Days of my Life” und Christian gesellt sich dazu, um mit der Orgel sanft zu untermalen.
Um die Stimmung anzuheizen beginne ich nach dem Titel mit einer freien Interpretation von “La Grange”, ebenfalls auf der Resonatorgitarre. Die Rechnung ging auf, die Zuhörer klatschten begeistert mit!
Hallo, herzlich willkommen … usw. … Gitarre wechseln, und MONSTER spielen. Und mit der übertragenen Energie aus MONSTER rollten die anderen Songs des Sets wie eine Dampfwalze durch das Publikum.
Einen ganz besonderen Moment gab es bei “Blues for two” – Jørg sitzt auf der Bühnentreppe und spielt ganz vertieft. Da war ein Moment, in dem ich das Publikum mit geschlossenen Augen fühlen, wahrnehmen konnte. Unglaublich! Voodoo!!!

Der allerletzte Song im Set gehört Marius: WHILE MY GUITAR GENTLY WEEPS. Die kleine technische Panne (Marius’ Mikrofonkabel hatte schlapp gemacht – also Mikrofontausch mit meinem) nahm uns niemand übel und auch der letzte Gast war nun endgültig voll auf unserer Seite! Das äusserte sich dann in einer CD-signier-Session und auch Fotosession mit uns. Auch hier gab ich das Versprechen, im Herbst wiederzukommen. Und werde auch alles tun, damit das klappt. Danke, Ramnicu Valcea – danke Mihai. We’ll return!!!



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